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  • Eine Weltkugel ist abgebildet. Daneben steht der Satz: Ein Award für die Welt!Eine Weltkugel ist abgebildet. Daneben steht der Satz: Ein Award für die Welt!

  • Mag. Andreas Treichl, Vorsitzender des Vorstandes der Erste Group Bank AG sagt: Wir alle sind auf eine starke Zivilgesellschaft angewiesen.

  • Dr. Valerie Höllinger MBA, MBL, Geschäftsführerin des BFI Wien sagt: Gut ausgebildete Menschen sind zufriedene Mitarbeiter. Und zufriedene Mitarbeiter sind der Garant für den nachhaltigen Erfolg jedes Unternehmens.

  • Andreas Königsberger, Vorstandsvorsitzender von Safe Invest sagt: Sustainable Entrepreneurship ist eine sichere Investition, also ein

  • Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend ist abgebildet. Sustainable Entrepreneurship ist ein zentrales Unternehmensmodell der Zukunft, ist Wirtschaftminister Reinhold Mitterlehner überzeugt.

  • Prof. Franz Josef Radermacher, Professor für Informatik an der Universität Ulm sagt: Sustainable Entrepreneurship bedeutet, das Unternehmer und Unternehmen in ihren Wertschöpfungsaktivitäten den Aspekt der Nachhaltigkeit mitbedenken.

  • Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission sagt: Der Sustainable Entrepreneurship Award bietet meines Erachtens eine gute Möglichkeit, das Thema der nachhaltigen Unternehmensführung stärker ins Bewusstsein zu rücken.

  • Univ.-Prof. Dipl. Wirt.-Ing. Dr.-Ing. Wilfried Sihn, Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH sagt: Unsere Zukunft liegt in unseren Händen!

  • Foto von Christina Weidinger. Daneben ein Zitat von Albert Camus: Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben.

  • Mag. Ali Rahimi, Obmann für den Verein Wirtschaft für Integration sagt: Der sea hat das Zeug die Welt zu verändern!

  • Hannes Androsch sagt: Bereits nach einem Jahr konnten viele prominente Fürsprecher gewonnen werden, was für die Qualität und Notwendigkeit der Initiative spricht.

  • Es ist eine Nahaufnahme von Christina Weidinger dargestellt. Daneben ein Zitat von Wilhelm Busch: Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.

  • Auf dem Foto ist ein kleiner Junge mit einem roten Windrad dargestellt. Daneben steht ein Zitat von Albert Einstein: Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

  • Christina Weidinger ist mit ausgestreckter Hand abgebildet, auf deren Handfläche die Welt dargestellt ist. Sustainable is in our hand!

  • Auf dem Foto ist Christina Weidinger mit einem kleinen Jungen zu sehen, der einen Teddy unter dem Arm hält. Daneben ein Zitat von Willy Brandt: Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.

  • Werner Boote, Regisseur von

  • Elisabeth Köstinger von MdEP, sagt: Es gibt nicht die eine, einzige treibende Kraft. Es ist vielmehr das Zusammenspiel zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die das Treibende rund um Sustainable Entrepreneurship ausmacht.

  • José Manuel Barroso, Präsident der EU Kommission sagt: Im Laufe des letzen Jahrzehnts sind wir in wachsendem Ausmaß darauf aufmerksam geworden, dass die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ein integraler Bestandteil einer Welt ist, in der Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung Hand in Hand gehen.

  • Liz Mohn, Bertelsmann Stiftung sagt: Wirtschaftlichkeit und Ethik sind kein Widerspruch.

SEA Banner

Bradley Googins

Außerordentlicher Professor Boston College Carroll School of Management (Ret)

Mit dem SEA zeichnet der Club of sustainable entrepreneurs – Verein für nachhaltiges Wirtschaften herausragende Projekte im Bereich Sustainable Entrepreneurship aus. Was denken Sie über diese Initiative?

Ich denke, Auszeichnungen sind ein wichtiges Instrument, Innovationen aus der ganzen Welt bekannter zu machen und zu beurteilen.

Was hat Sie dazu bewogen, der Jury des SEA beizutreten?

Ich habe die letzten zwanzig Jahre im Bereich der Corporate Citizenship gearbeitet und konzentriere mich heute darauf, wie man die Wirtschaft mit sozialen Innovationen und Unternehmergeist nachhaltiger gestalten kann. Ich bin überzeugt, dass das gegenwärtige wirtschaftliche Modell weder für die Wirtschaft noch für die Gesellschaft wirklich brauchbar ist. Umgekehrt denke ich, die Unternehmen haben noch nicht verstanden, dass sie mit ihren Stärken entscheidend zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen können.

Was bedeutet für Sie persönlich Sustainable Entrepreneurship (SE)?

Die Wirtschaft nimmt heute eine überlegene Rolle in unserer Gesellschaft ein und hat viel Macht über alle Bereiche unseres Lebens. Sustainable Entrepreneurship bringt diese Macht durch Innovation zum Vorschein – sowohl für wirtschaftliche Nachhaltigkeit als auch für das Gemeinwohl und den Planeten.

Warum brauchen wir Sustainable Entrepreneurship?

Die großen Themen für unsere Gesellschaft werden immer komplexer und auch für die Politik werden die Herausforderungen größer. Die Kraft des Unternehmergeistes setzt Kreativität und Innovation von unten her frei – mit Schwerpunkt auf Taten und bahnbrechenden Lösungen.

Wie verankert ist das Prinzip der Sustainable Entrepreneurship heute bereits in den Köpfen der Menschen, aber vor allem im Handeln der Unternehmen?

Unsere sozialen, wirtschaftlichen und politischen Systeme sind gefangen in einem Strudel aus grundlegenden Veränderungen in Richtung eines neuen globalen Wirtschaftssystems. Viele der früheren Vorteile des Wachstums des weltweiten Kapitalismus treffen jetzt auf neue Umgebungen, einen neuen Gesellschaftsvertrag, sowie auf die Notwendigkeit einer neuen Weltordnung.

Es hat den Anschein, als wäre Sustainable Entrepreneurship im Allgemeinen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten noch wichtiger geworden. Teilen Sie diese Meinung? Und warum führen oftmals erst Krisen zu Bewusstseinsänderungen, sowohl in der Wirtschaft als auch in Politik und Gesellschaft?

Krisen sind vergleichbar mit einem Waldbrand – sie sind notwendig für neues Wachstum und die Nachhaltigkeit des Systems. Wie Peter Drucker sagt: „Hinter jedem globalen und sozialen Problem steckt eine Geschäftsmöglichkeit“.

Politik, Wirtschaft, Gesellschaft – wer sollte die treibende Kraft im Prozess rund um Sustainable Entrepreneurship sein?

Die Wirtschaft soll ganz klar ihre ganz eigenen Vorteile in puncto Innovation und Unternehmertum nutzen. Aber sie muss auch erkennen, dass sie ihre Partnerschaften mit den anderen Sektoren neu erfinden muss, denn sie alle drei sind für nachhaltige Lösungen unerlässlich.

Wie kann jeder einzelne persönlich dazu beitragen, dass Sustainable Entrepreneurship noch mehr an Bedeutung gewinnt?

Ich denke, jeder von uns kann seine eigenen Innovationen und Netzwerke nutzen, um neue Visionen und Lösungen für die vielfältigen Probleme der Gesellschaft zu finden. Wir können nicht jedes Problem lösen, aber jeder von uns kann seine eigenen Ideen und Taten einbringen – so können wir Allianzen und ganze Bewegungen für eine nachhaltigere Zukunft mobilisieren.

Wie kann man verhindern, dass SE-Maßnahmen nicht einfach nur reines „Greenwashing“ sind?

Welche Maßnahmen und Methoden sind dazu intern anzuwenden? Es gibt eine Reihe von wichtigen Gegenmitteln gegen „Greenwashing“. Transparenz und Verantwortung sind hier die Grundpfeiler. Für die Glaubwürdigkeit und Authentizität von Unternehmen ist es essenziell, die Kluft zwischen den Werten, für die sie eintreten, und ihrem Verhalten zu schließen.