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Mag. Andreas Treichl, AT

Vorsitzender des Vorstands Erste Group Bank AG

Was bedeutet für Sie persönlich Sustainable Entrepreneurship?

Ich fühle mich dem Thema absolut verpflichtet. „Nachhaltigkeit“ ist für mich aber nicht nur ein Produkt, das wir vertreiben, sondern etwas, das mehr und mehr mit jedem Bereich unseres Unternehmens verflochten ist. Wir wollen als Bank verantwortungsbewusst agieren. Wir wollen gerne, dass die Leute erkennen, dass es einen Unterschied macht, welcher Bank sie ihre Finanzen anvertrauen.

Wir fühlen uns als Bank aber auch in der Rolle des Kapitalgebers dieser Thematik verpflichtet. So muss beispielsweise die Energiewende finanziert werden und der Finanzierungsbedarf in diesem Bereich wird in den nächsten Jahren enorm sein. Diese finanziellen Mittel wollen wir zur Verfügung stellen.

Ökonomisch erfolgreich zu sein und gleichzeitig einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen, inwieweit lässt sich das aus Ihrer Sicht in Einklang bringen? Und welche Herausforderungen sehen Sie in diesem Zusammenhang gerade für die Finanzbranche?

Natürlich lässt sich das in Einklang bringen. Die Sparkassen sind deshalb gegründet worden; unser Gründungsgedanke schreibt uns dies vor. Und wir erfüllen diesen Gedanken auch heute noch. Denken Sie nur an die Zweite Sparkasse, die Menschen einen Weg zurück ins geregelte Geldleben ebnet.

Die Erste Bank ist ein wichtiger Partner des SEA. Was hat Sie davon überzeugt, dieses Projekt zu unterstützen?

Wir halten es für wichtig und richtig auf nachhaltiges Wirtschaften hinzuweisen. Der SEA ist dafür eine geeignete Plattform.